Zielgruppe:
Gesamte Lebensmittelwirtschaft und angrenzende Bereiche
Der Standard bezieht sich explizit auf die "Nebenschauplätze", deren Einfluss für die Lebensmittelsicherheit kritisch sein kann (z.B. Dienstleister aus den Bereichen Verpackung, Anlagenbau, Schädlingsbekämpfung, Reinigung)
Charakteristiken des Standards:
Die ISO 22000:2005 wurde verabschiedet mit dem erklärten Ziel, die Zertifizierung der Lebensmittelsicherheit weltweit zu harmonisieren. Sie weist viele Übereinstimmungen zu den Standards IFS und BRC auf und entspricht in weiten Teilen den Forderungen der VO(EG)852/2004 und der VO(EG)178/2002.
Neuerungen und Besonderheiten sind die starke Betonung von Validierung und Verifizierung, die umfangreiche Berücksichtigung von Vorsorgeprogrammen (PRP), ausgedehnte Forderungen im Bereich Personalmanagement und Schulung, sowie der Verweis auf die Zulässigkeit von „Erfahrung“ einerseits, andererseits aber die Forderung nach Einsatz von Experten, sollte eine bestimmte Fachkompetenz nicht im Hause vorliegen.
Inhalte:
Messbare Parameter in der Qualitätspolitik
Festlegung der Vorsorgeprogramme
Durchführung einer Gefahrenanalyse und Maßnahmen entsprechend dem Codex Alimentarius (mit Begründung aller Feststellungen!)
Validierung der Verfahren
wiederholte Verifizierung aller Verfahren
Bewertung der Ergebnisse durch die Geschäftsleitung
Definierte Schulungsmaßnahmen
Unsere Erfahrung:
Die erste Zertifizierung gemäß den Forderungen der ISO 22000:2005 im deutschsprachigen Raum wurde mit Unterstützung durch den FPQS durchgeführt. Hierzu lesen Sie das entsprechende Praxishandbuch des Behr´s Verlags von Frau Dr. Andrea Dreusch.
Mittlerweile haben wir zahlreiche Unternehmen erfolgreich auf die Zertifizierung nach der Norm vorbereitet. besonderer Schwerpunkt dabei: Verpackungshersteller)

