Zielgruppe:
Lebensmittelhersteller von Eigenmarken des deutschen und französischen Handels (wird aber auch von Markenhersteller als Benchmarktool eingesetzt), weiterhin des italienischen Handels und einiger Handelshäuser in Polen, England, Australien und anderen Ländern
Charakteristiken des Standards:
Der Standard wurde als rein privatwirtschaftlicher Standard vom HDE (Hauptverband des Deutschen Einzelhandels) in Zusammenarbeit mit dem französischen Einzelhandelsverband aufgebaut. Die Einigung auf einen gemeinsamen Standard zur Auditierung der Lieferanten sollte die eigene Qualitätssicherung entlasten und eine Optimierung der Ressourcen bewirken. Weiterhin sollte der IFS-Standard die Überprüfung von Lebensmittelbetrieben durch den Handel vereinheitlichen.
Es gelang eine Kombination aus den Erfahrungen des BRC mit der Struktur der ISO 9001:2000 zu erarbeiten. Inhaltlich liegt das Hauptaugenmerk auf der Erfüllung der Lebensmittelsicherheit. Gleichzeitig wurden die organisatorischen Anforderungen auf kleine und mittelständische Unternehmen zugeschnitten.
Der IFS ist ein Prozessstandard, der durch den GFSI anerkannt ist. Die GFSI (Global Food Safety Initiative) ist ein internationaler Zusammenschluss des Lebensmittelhandels mit dem Ziel einen Standard in der Lebensmittelindustrie zu etablieren, in dem sich alle anerkannten Standards wiederfinden. Dieses bedeutet, dass der IFS-Standard laut Anforderungen der Global Food Safety Initiative inhaltlich dazu geeignet ist, bei seiner Umsetzung in Lebensmittelunternehmen, die Lebensmittelsicherheit zu gewährleisten.
Der IFS-Standard wird insbesondere von vielen deutschen und französischen Handelsunternehmen von seinen Lebensmittelzulieferern gefordert. Er hat in den letzten Jahren eine große Verbreitung erfahren, wird verstärkt in China und Osteuropa umgesetzt und inzwischen auch von großen Handelsketten in Italien, Polen, Schweiz, Österreich und anderen Ländern gefordert.
Der IFS-Food steht aktuell in der Version 5 zur Verfügung
Neben dem IFS-Food-Standard gibt es noch den IFS-Logistic-Standard (aktuell in der Version 1 vorliegend), der sich an Logistik- und Transportunternehmen richtet. Anders als der IFS-Food-Standard kann dieser Standard auch in Unternehen angewandt und zertifiziert werden, die nicht mit Lebensmitteln arbeiten. Im Jahre 2010 wurde weiterhin der IFS-Broker-Standard herausgegeben, der sich auschließlich an Handelsbetriebe richtet, die reine Streckengeschäfte mit Lebensmitteln tätigen.
Inhalte:
Anforderungen an das Qualitätssystem
Verantwortlichkeit auf Leitungsebene
Ressourcenmanagement
Herstellungsprozess
Messen, Analysen, Verbesserungen
Unsere Erfahrung:
Zahlreiche FPQS Kunden liefern an den Einzelhandel und müssen die Forderungen des IFS erfüllen. Hier steht FPQS mit Rat und Tat zur Seite. Seit der Veröffentlichung der Version 5 helfen wir bei der Anpassung der Systeme an die neuen Anforderungen.
Standardimplementierungen durch den FPQS (auch von 0 auf 100) erreichten bislang immer das „Höhere Niveau“ bei den Zertifizierungsaudits.

